Freunde von uns wollten sich in Belgien Briardwelpen ansehen und fragten uns, ob wir nicht Lust hätten mitzukommen. Wozu ich natürlich sofort bereit war. Nachdem wir bei dem Züchter gewesen waren und unsere Freunde sich einen Welpen ausgesucht hatten, machte ich den Vorschlag noch einen anderen Züchter aufzusuchen, der nicht sehr weit entfernt wohnte, die Fam. Vanwijnsberghe. Als wir dort ankamen sprangen gleich drei kleine Welpen auf uns zu. Zwei Hündinnen und ein Rüde. Wir waren gleich begeistert und wollten wissen, ob alle verkauft wären. Eine Hündin war noch zu haben und damit ihr Schicksal besiegelt.
Da sie noch keinen Namen hatte und es der Q-Wurf war entschieden wir uns für Quendoline und nahmen sie natürlich gleich mit. Die lange Fahrt hat sie super gemeistert.
Zu Hause wartete unser damaliger Rüde Patou (Poelser vom Vossberg) auf uns und wusste nicht, was auf ihn zu kam, genausowenig wie Quennie wie wir sie liebevoll nannten.
Unsere Sorge was passieren könnte war unbegründet, denn beide fanden es super und Quennie durfte alles.
Nach ein paar Wochen wurde Quennie sehr krank, eine Vergiftung und wir wussten lange nicht ob wir sie behalten werden, aber wir beide, sie und ich, haben gekämpft und es geschafft.
Von dem Zeitpunkt an war es meine Hündin. Wir gingen dann mit ihr auch auf Ausstellungen die sogar erfolgreich verliefen. Leider hatte sie als Welpe böse Erfahrungen machen müssen weshalb bei ihr irgendwann andere Hunde nicht mehr so willkommen waren. Was sie liebte, waren Menschen, Kinder, Katzen und natürlich das Rudel Hunde in dem sie lebte, selbst fremde Welpen die ins Rudel kamen waren willkommen. In dieser Beziehung war sie eine tolle Hündin.
Quennie ist die Mutter unseres A-, B- und D-Wurfes. Quennie war eine tolle Mutter,
die Ihre Welpen und später die Welpen ihrer Tochter super aufzog. Leider konnte sie ihren D-Wurf nicht aufziehen da sie gleich nach dem Kaiserschnitt verstarb. Es war ein furchtbares Erlebnis, dass ich niemandem wünsche .
Plötzlich waren da aber 7 kleine Welpen die Hunger hatten und keine Mutter die sich liebevoll um sie kümmerte .
Die Rettung war unsere Anesse, die geahnt haben muss, dass wir Hilfe brauchten und sich sofort ihrer Halbgeschwister annahm.
Quennie war ein ganz besonderer Hund für mich und wir werden sie nie vergessen.